Es ist gar nicht so einfach, das Fußballtalent seines Kindes zu aofk   erkennen und im überschaubaren Rahmen zu fördern. Was gehört zu diesem Rahmen, was überfordert ein Kind und worauf sollten in der Hauptsache die Eltern, aber auch die Trainer und andere, dem Kind nahestehende Personen achten?

Sechsjährige Fußballtalente – gibt es diese überhaupt?

Nicht nur Jungs, sondern auch Mädchen fühlen sich immer mehr zum Fußball hingezogen. Hier sollten aber vor allem das Spielerische und der Spaß an der Bewegung eine große Rolle spielen. Natürlich kommt auch eine gute Ausbildung zum Tragen. Viele Kinder entwickeln sich aber erst im Laufe der Jahre zu guten Fußballspielern respektive Sportlern. Würde diese bereits im Alter von sechs oder sieben Jahren ausgesiebt, da sie noch nicht die gewünschten Leistungen erbringen, hätte dies sowohl für die Kinder als auch für das Sportsystem durchaus katastrophale Folgen. Keiner möchte sich mit sechs oder sieben, vielleicht aber auch mit zehn Jahren sagen lassen, für seinen Lieblingssport nicht talentiert genug zu sein. Unter einer solchen Aussage leidet das Selbstvertrauen des Kindes enorm.

Wie sieht eine optimale Förderung aus?

Zuerst einmal sollten Sie Ihrem Kind die Teilnahme am Training ermöglichen. Vielleicht möchte es aber auch nur mit Freunden auf dem Bolzplatz spielen. Irgendwann wird es von selbst auf die Idee kommen, einem Verein beizutreten. Bringen Sie es dann zum Training und begleiten es zu Auswärtsspielen.

Kinder sollen Spaß am Sport haben. Wenn Sie als Eltern oder als nahestehende Person den Eindruck gewinnen, dass das Kind keine Lust mehr hat, diese Sportart auszuüben, so sollten Sie mit dem Kind, aber auch seinen Eltern darüber ins Gespräch kommen. Auch Sie als Eltern sollten zu Ihrem Kind stehen und seine Entscheidung akzeptieren, wenn es beispielsweise die Sportart wechseln oder ganz aufhören möchte. Übertriebener Ehrgeiz der Eltern führt dazu, deren Erwartungen als die eigenen anzusehen. Werden diese nicht erfüllt, kommt es zu zumindest zu Enttäuschungen zwischen beiden Seiten, wenn nicht gar zum späteren Bruch. Dieses Thema wird beispielsweise im belgischen Kinder- und Jugendfilm „Gilles“ behandelt, welches in einfühlsamer, aber auch aufrüttelnder Weise zeigt, wie sich die Erwartungen eines Elternteiles auf das Kind projizieren können. Ein in unseren Augen sehr sehenswerter Film.

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


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