Alle Jahre wieder: Vor den großen Sommerferien stehen die Zeugnisse für Schüler an. Nicht immer ist das für alle ein Grund zur Freude, denn einige Kinder haben Schulprobleme, die sich dann auch in schlechten Noten widerspiegeln.

Probleme in der Schule können sehr unterschiedlich sein. Während das eine Kind zum Störenfried wird, mag das andere gar nicht mehr in die Schule gehen und klagt über Bauchweh. Wieder andere schwänzen die Schule, machen keine Hausaufgaben oder können sich einfach nicht konzentrieren: Das Ergebnis: schlechte Note und hilflose Eltern.

Schimpfen bei Schulproblemen hilft nicht!

Doch mit Schimpfen und Strafen kommen die Erziehungsberechtigen häufig nicht weiter. So vielseitig wie die Probleme können auch die Ursachen sein. Als erstes sollten Eltern das Gespräch mit dem Klassenlehrer suchen. Manchmal klärt sich da schon einiges. Wenn ein Verdacht auf Legasthenie oder Dyskalkulie sich bestätigt, geht der nächste Schritt zum Experten. Hier können echte Lernstörungen professionell diagnostiziert werden.

Für aktuelle Schul- oder Zeugnisprobleme empfiehlt sich die kostenlose Zeugnis-Hotline.

Manchmal braucht es aber nur Nachhilfe in einigen Fächern. Ein weiterer Schritt wären die Vertrauenslehrer oder Schulpsychologen. Neben dem Einzelgespräch kann ein Unterrichtsbesuch vom Schulpsychologen bei der Einschätzung des Problems weiterhelfen. Ein runder Tisch besetzt mit Vertrauenslehrer, Eltern, Klassenlehrer und Schüler könnte ein weiterer Lösungsansatz sein, wenn es beispielsweise um die Hausaufgabenkontrolle geht.

Mit typischen Verweigerern haben es Eltern schon schwerer. Da ist zu prüfen, ob eine Über- oder Unterforderung vorliegt. Wenn die Wurzel im familiären Bereich liegt, kann die Schule nicht viel tun. Dann sind die Eltern gefragt und ein Psychologe könnte helfen.

Motivation bei Schulproblemen

Hier noch ein paar Tipps zum Thema Üben: Bei fehlender Motivation können Eltern nicht das Ergebnis belohnen, sondern einfach das Üben besonders anerkennen. Üben ist wichtig, um den Lernstoff zu verfestigen. Regelmäßiges Üben verringert auch die Menge an Lernstoff zur Vorbereitung einer Klassenarbeit. Wer regelmäßig lernt, überanstrengt sich nicht vor den Arbeiten. Jüngere Schüler sind noch bereit, mit den Eltern gemeinsam zu lernen. Eltern sollten sich dann wirklich Zeit nehmen, damit ein positives Lerngefühl entsteht. Ist der Lernstoff nicht verstanden, nützt Üben wenig. Das ist ein wichtiger Unterschied. Erst das Verständnis nacharbeiten, bevor geübt werden kann.

Es gibt auch zahlreiche Portale und Ratgeber-Website, die Information, Tutorials sowie Videos zum Thema Noten und Schule anbieten. Die Website www.sofatutor.com ist ein gutes Bespiel.

 

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


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