Mehr als eine Tasche
Der Schulranzen ist für Kinder weit mehr als nur eine Tasche, um Bücher und Hefte zu transportieren. Er ist Ausdruck persönlicher Vorlieben, ein Statement, Lebensgefühl und Statussymbol. Und auch Eltern stellen hohe Ansprüche an die Rückentasche, die die Kinder im besten Fall von der Einschulung bis zur Pubertät, aber doch wenigstens während der ersten zwei Schuljahre begleitet.

Solide Verarbeitung, sinnvolle Fächerteilung, auffällige Farben und der Schwerpunkt
Ein Schulranzen muss, ebenso wie der weichere Schulrucksack und die lederne Büchertasche, gut verarbeitet sein. Das heißt, dass die Nähte stabil und wenigstens doppelt sein sollten, dass das Material dick genug ist, um auch bei einer höheren Belastung nicht zu reißen, und dass die Träger fest vernäht sein müssen. Schwachstellen sind die Nähte, die Ansatzstellen der Träger und die Reißverschlüsse.

Die Fächer des Schulranzens müssen so eingeteilt sein, dass Bücher, Hefte und Frühstück beziehungsweise Trinkflasche getrennt eingepackt werden können. So lernen Kinder, Ordnung in der Tasche zu halten und behalten die Übersicht über Dinge, die sie mitnehmen müssen, und Dinge, die sie zu Hause lassen können. Ein weiterer Punkt ist die Gewichtsverteilung: Das große Fach für die schweren Schulbücher sollte sich möglichst dicht am Rücken befinden, denn dort fällt das Gewicht nicht so negativ auf wie an der überhängenden Außenseite des Schulranzens. Auffällige Farben sind keine Frage des Geschmacks, sondern im Falle des Schulranzens eine Frage der Sicherheit. Neonfarben, reflektierende Streifen und fluoreszierende Aufnäher sorgen dafür, dass der Schulranzen im morgendlichen Dämmerlicht auffällt. Und wenn der Schulranzen gesehen wird, wird auch das Kind gesehen, das ihn trägt. Sicherheit im Straßenverkehr heißt vor allem für Schulanfänger, dass sie gesehen werden und andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen können.

 Und das Gewicht?
Schulranzen sind heutzutage relativ leicht, die meisten wiegen zwischen 800 g und 1 kg. Das ist in Ordnung für Schulanfänger, solange kein größeres Gewicht an Büchern dazu kommt. Schulrucksäcke sind etwas leichter, aber dafür instabil. Es gibt einige verschiedene Dinge, die den Kinderrücken entlasten. Zum einen sind da die sogenannten Trolleys, die unter den Ranzen geschnallt werden können. Die Gestelle mit Rollen ermöglichen es, dass der Ranzen hinterhergezogen werden kann, wie ein „Hackenporsche“. Allerdings sind die Gestelle schwer und sperrig und spätestens bei einem Schulweg per Bus eher ein Ärgernis. Schulrucksäcke sind zwar leichter, aber sie sind nicht standfest, und die Kinder können sich nicht darauf setzen – bei langem Warten auf den Bus kann eine Sitzmöglichkeit von Vorteil sein. Wahre Leichtgewichte sind oft sehr kleine Ranzen, die zwar die ersten zwei Schuljahre über ausreichen, danach aber aufgrund der größeren Büchermenge ersetzt werden müssen. Lederranzen sind zwar haltbar, aber normalerweise schwerer als die Kunststoffranzen. Für den Schulweg ist die richtige Kinderkleidung auch ein sehr wichtiges Thema – mehr Information dazu erfahren Sie hier.

Gute Schulranzen sind übrigens TÜV-geprüft und schadstofffrei, einfach zu öffnen und zu schließen sowie wasserabweisend. Für die richtige Passform und den leichten Umgang sollten Kinder ihren Schulranzen auf jeden Fall im Geschäft selbst anprobieren und öffnen beziehungsweise schließen – schwergängige Schnallen und Reißverschlüsse machen nämlich keinen Spaß.

 

Bildquelle / Copyright: Alexandru Panoiu – Flickr.com
www.flickr.com/photos/alexpanoiu/4968450877/

Marion Ratenberg (96 Posts)

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