Der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind ist für viele Paare das zentrale Thema ihrer Beziehung. Doch etwa jedem achten Paar bleibt die Erfüllung ihres Traums verwehrt. Ursache dafür könnte die Unfruchtbarkeit der Frau oder die Zeugungsunfähigkeit des Mannes sein. Von einer Unfruchtbarkeit beginnt man dann zu sprechen, wenn es dem Paar nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht gelungen ist, ein Kind zu zeugen. Die Ursache für die Unfruchtbarkeit des Paares kann bei der Frau oder bei dem Mann liegen. Lässt sich die Ursache nicht eindeutig zuordnen, das ist etwa bei jedem zehnten Paar der Fall, spricht man von einer idiopathischen Sterilität. Hier gibt es weiterführende Informationen zur Unfruchtbarkeit.

Eine Frau und ein Mann mit grauem Hintergrund Ursachen für die Unfruchtbarkeit der Frau

Die Unfruchtbarkeit einer Frau hat gewöhnlich mechanische (nicht funktionierende oder undurchlässige Eileiter, hormonelle Anomalien oder gar Ausbleiben des Eisprungs) oder immunologische Ursachen. Zur Bestimmung, welche dieser Ursachen infrage kommt, muss bei der Frau der Hormonspiegel ermittelt werden, die Geburtsorgane per Ultraschall untersucht und eine HSG der Eileiter und der Gebärmutter durchgeführt werden. Hinzu kommt eine Untersuchung des Gebärmutterschleims nach dem Koitus. Mögliche Ergebnisse können folgende sein:

  • ausbleibender Eisprung
  • undurchlässige Eileiter
  • PCO
  • Endometriose

Ursachen für die Zeugungsunfähigkeit beim Mann

Die Zeugungsunfähigkeit beim Mann kann unterschiedliche Gründe haben. Dies kann zum Beispiel durch viel Stress, übermäßigen Konsum von Alkohol oder durch Rauchen bedingt sein. Aber auch mechanische Ursachen wie die Verlegung der Samenwege kommen in Betracht. Eine weitere Ursache ist die Minderproduktion von beweglichen Spermien. Dies alles kann sich auf die Qualität der Samen, also auf die Fähigkeit der Spermien das Ei zu befruchten negativ auswirken. Eine weitere Ursache könnten bestimmte Erkrankungen sein. Dazu zählen eine Nebenhoden- oder eine Harnröhrenentzündung. Für die Diagnostik ist eine Samenanalyse erforderlich. Sind die Werte der Samenanalyse ohne Befund, könnte sich eine mikrobiologische oder endokrinologische Untersuchung anschließen.

Krankengeschichten und Lebensgewohnheiten helfen die Ursachen zu finden

Einen Spezialisten sollte man, je älter das Paar ist, umso früher konsultieren. Um die Ursachen einzugrenzen, sind Informationen über die Krankengeschichten der Partner und die Lebensgewohnheiten sehr hilfreich. Bei der Auswahl des Spezialisten sollte neben der fachlichen Kompetenz auch darauf geachtet werden, dass zumindest der erste Besuch unverbindlich ist. Dieser sollte vielmehr dazu dienen, über die Möglichkeiten zu informieren und eine Lösung bzw. die weitere Vorgehensweise zu vereinbaren.

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


User Rating: 0.0 (0 votes)
Sending

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Impressum