Titelbild Spiegel: Geburt des Ich

Titelbild Spiegel: Geburt des Ich

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“ wird über neue Forschungsergebnisse aus der Zeit vor der Geburt berichtet. Es geht dabei darum, inwieweit äußere Einflüsse auf das ungeborenene Kind, dessen späteres Leben beeinträchtigen können. Die Zeit vor der Geburt wird als „pränatal“ bezeichnet und die pränatale Erforschung gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Das werdende Mütter nicht Rauchen und auf Alkohol verzichten sollten, ist nichts Neues – seit Jahrzehnten wird es den Eltern gesagt. Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Frühgeburt und eines untergewichtigen Kindes. Zudem können eine verzögerte geistige Entwicklung des Kindes sowie Hyperaktivität die Folgen des Tabakkonsums sein. Übermäßiger Alkoholkonsum während der Schwangerschaft zieht für die betroffenen Kinder oft ein sog. „fetales Alkoholsyndrom“ nach sich (zB:Gesichtsfehlbildungen, Muskelschwäche oder Verhaltensstörungen).

Ebenso bekannt ist das Risiko durch Rohmilch und Rohmlichkäse, bei dem Bakterien die sog. Listeriose auslösen kann. Eine Krankheit, die mit Durchfall und Fieber verbunden ist – für den gesunden Erwachsenen meist unproblematisch, für Babies oder Feten mit noch nicht ausgebauten Immunsystem jedoch gefährlich.

Alle Eltern kennen sicher auch den Hinweis auf die Toxoplasmen, die beim Kontakt mit Katzenkot übertragen werden und in der Schwangerschaft zu schweren Schäden des Ungeborenen sowie zur Fehl- oder Totgeburt führen können.

Tatsächlich kommen Listeriose Fälle bei ungeborenen bzw. Kleinkindern jedoch vergleichsweise selten vor: nur ca. 30 Fälle auf 700.000 Geburten. Auch die Toxoplasmose ist mit 20 Fällen ein eher geringes Risiko.

Neue Erkenntnisse

Verlässliche neue Ergebnisse aus der pränatalen Forschung liegen noch nicht vor, aber es wird mit Hochdruck und großen Feldstudien daran gearbeitet. So scheint offensichtlich ein Zusammenhang zwischen Stress in der Schwangerschaft und einer verstärkten Neigung der Kinder zu Allergien und Asthma zu bestehen.

Eindeutig nachgewiesen ist dagegen, dass Unterernährung in der Schwangerschaft das Risiko der Kinder für Herzkrankheiten erhöht.

Das Problem ist in unserer Wohlstandgesellschaft aber weniger Unterernährung sondern vielmehr die sog. „Moppelbabies“ mit 4000 gr und mehr.  Kinder mit hohem Geburtsgewicht haben ein doppelt so hohes Risiko an Brustkrebs zu erkranken und auch die Anfälligkeit für andere Krebsarten nimmt zu.

 

 

 

 

 

Marion Ratenberg (80 Posts)

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