Wie profitieren Kinder durch musikalische Frühförderung? Neulich habe ich dieses Thema mit ein paar anderen Müttern über ein Käffchen diskutiert. Einige waren der Meinung, dass Kleinkinder keine strukturierten Musikunterrichte brauchen, um weiter zu kommen. Die meinten dies sei die Verantwortung der Eltern, die ihre Kinder zuhause musikalisch unterhalten sollen. Da ich nicht allzu viel über das Thema wusste, blieb ich etwas zurückhaltender, aber entschied, nachher zu recherchieren und einen Artikel darüber zu schreiben. In diesem Artikel versuche ich mit dem Thema musikalische Früherziehung (MFE) klarzukommen, und ob oder warum die für Kids überhaupt relevant ist.

Was ist musikalische Früherziehung genau?

Die musikalische Früherziehung befasst das Lebensalter von vier bis sechs Jahren und ist ein Unterrichtsfach der Elementarerziehung. Die dient als eine Art Vorbereitung für späteren u.a. Instrumentalunterricht. Seit der ursprünglichen Konzeption des Unterrichtsprogramme in 1968, das folgende Inhalte enthielt:  Tanz und Bewegung, Musikhören, Singen, Instrumentenkunde, elementares Instrumentalspiel, Improvisation und elementare Notenlehre. Mit der Zeit kamen auch zusätzliche Schwerpunkte und neue Konzeptionen dazu. Das hört sich alles etwas formal an, aber warum werden Kinder überhaupt musikalisch gefördert und wie unterstützen solche Unterrichte deren Entwicklungen?

Wie unterstützt musikalische Früherziehung die Entwicklung von Kindern?

Babys bewegen sich rhythmisch  im Alter von schon sechs Monaten zu Musik. Zusätzlich finden Babys es besonders gut, wenn Mama und Papa denen was vorsingen. Das Singen hat eine sonderliche entspannende Wirkung, die Ihr Baby beruhigen wird. Insbesondere Lieder mit Melodien, die zum Klatschen und Tanzen einladen, gefallen Kindern. Ich habe meinen Kinder oft im Auto vorgesungen – dies hat gegen Quengeln und Reiseübelkeit schön abgelenkt. Laut einer Studie von 2001, reagieren schon Babys auf unterschiedliche Geräusche und Töne. Wer seinem Baby während der Schwangerschaft vorgesungen hat, weißt, dass das Hören schon im Mutterleib beginnt. Babys und Kinder reagieren insbesondere auf höhere Stimmen und musikalische Töne wie Triangel oder Glockenspiel. Wenn man mit einem Baby oder Kind redet, erhöht sich fast automatisch den Ton der Stimme. Babys schauen oft die Lippen an, deswegen ist das Vorsingen wichtig – es fördert vor allem die Sprachentwicklung.

Zuhause oder zum Kurs?

Wunderkinder, die sehr früh Talent zeigen, sollen natürlich zusätzlich (z.B. in Form eines MFE-Kurs) gefördert werden – aber dies ist ein Extrembeispiel. Musikalische Früherziehung kann und sollte auch zuhause praktiziert werden. Durch Beobachten, Imitieren, eigenständiges Probieren sowie andere Erlebnisse, lernen Kinder einige der wichtigsten Fähigkeiten, die sie zum Musizieren benötigen. Ob Sie selber Gitarre spielen oder einfach auf Töpfen trommeln und dabei singen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die musikalische Früherziehung zuhause mit der Familie zu fördern. Hauptsache sollte es sich für die ganze Familie Spaß machen!

 

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


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