Oft haben Kinder den meisten Erwachsenen eines voraus: Sie sprühen vor Fantasie. Damit diese nicht in wildem “Wir malen alles an, was lange genug still hält” ausartet, kann es hilfreich sein, sie ein wenig zu kanalisieren.

Ein buntes Bild

Bunte Farben machen Kindern immer eine Freude!

Robert ist vier und malt für sein Leben gern. Egal ob Filzstift, Wachsmalkreide oder Kugelschreiber, sobald er irgendein Schreibgerät in die Hand bekommt, legt er los. Ist gleichzeitig auch Papier in ausreichender Menge und Größe in Reichweite, wird alles gut. Aber wehe, wenn nicht. Dann sind mitunter auch Wände, Tische und Sofakissen nicht vor seinem eisernen Gestaltungswillen sicher. Viele Eltern kennen das Problem: Zeigt sich der Nachwuchs kreativ, ist das wirklich super – solange das Wohnumfeld darunter nicht allzu sehr leidet. Damit Kinder ihren Gestaltungsdrang und ihre Fantasie ausleben und in die richtigen Bahnen lenken können, ist ein wenig Anleitung sicher keine schlechte Idee. Nicht nur, damit die Wände weiß bleiben, sondern auch, damit sich das kreative Wirken nicht im Kreise dreht. Denn ein wenig Abwechslung im künstlerischen Schaffen fördert die Wahrnehmungs- und Imaginationsfähigkeit sowie kognitive Prozesse und motorische Fähigkeiten. Letztendlich können dabei sogar nützliche Dinge entstehen – auch „angewandte Kunst“ kann Spaß machen. So schützt ein aus der Zeitung von gestern gefalteter Papierhut beim Renovieren und ein aus Papier oder Karton gebastelter Kerzenständer bewahrt unter Umständen nicht nur zur Weihnachtszeit das Licht vorm Umfallen. Der selbst bemalte oder beklebte Stifthalter aus einer alten Konservendose hat definitiv einen größeren ideellen Wert als ein schnöde gekaufter. Und auch Lampenschirme können eine prima Sache sein, um sich kreativ daran auszutoben – ausgeschnittene Figuren oder Muster sorgen für bisher unerreichte Lichteffekte an den Wänden. Basteln fördert auch Kreativität bei Kindern und bietet auch die Möglichkeit, etwas gemeinsames als Familie zu machen.

Malvorlagen, Fensterbilder und Ausmal-Shirts

Ausmalbücher sind natürlich der Klassiker, mit denen Kinder ihre ersten Schritte auf dem Weg zur „bildenden Kunst“ tun. Mitunter sind Eltern der Meinung, dass die gar nicht so gut sind, weil sie zu strikte Vorgaben geben und die Fantasie bremsen. Das mag einerseits nicht ganz falsch sein, andererseits können Vorlagen helfen, mit komplexeren Formen umzugehen, die sonst noch nicht bewältigt werden und sie geben Anregungen für die nächste „freie“ Malaktion. Als Malvorlagen für Fortgeschrittene dienen die Musterbilder in den üblichen Fensterfarben-Sets, bei der Umsetzung kommt hier noch die Wirkung des Lichts als zusätzliche Komponente ins Spiel. Eine Variante dieser Vorlagen auf einem ganz anderen Medium sind Ausmal-Shirts und die dazugehörigen Textilstifte. Mit deren Hilfe können Kinder sich kreativ austoben und sich anschließend auch noch mit den Früchten der eigenen Arbeit schmücken.

 

Bildquelle/Copyright: B Short 2009

 

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


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