Cyber-Mobbing wird ein immer größeres Thema, denn immer mehr Erwachsene, Jugendliche und Kinder bewegen sich im Netz. Schlimm sind auch die Auswirkungen, denn in Arnheim sorgt jüngst der der so genannte Facebook-Mord  für Schlagzeilen. Ein 14-Jähriger gestand ein Mädchen erstochen zu haben, vermutlich, weil er sich für Cyber Mobbing im Internet rächen wollte. Allerdings bekam er den Auftrag von zwei anderen Jungen. Der Täter ist wahrscheinlich sozial und psychisch gestört.

Aber Mobbing im Internet ist eine Form der Gewalt, die lange nachwirkt, denn das Netz vergisst nichts. Wird man in der Schule einmal angerempelt oder beschimpft, ist es danach auch vorbei. Ein Cyber-Mobbing Opfer wird immer wieder mit den Beleidigungen konfrontiert und auch andere können das sehen! Doch üble Nachrede im Internet ist strafbar. Wer falsche Behauptungen oder wilde Spekulationen im Internet verbreitet, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Wie im Fall des angeblichen Mädchenmörders in Emden. Der mittlerweile entlastete Mann, musste tagelang ertragen, dass Internutzer zur Lynchjustiz auffordern. Wer aber andere zu einer Straftat aufruft, macht sich selbst strafbar, so heißt es in einem Artikel der Frankfurter Rundschau.

Beleidigungen, Gewaltandrohungen und Aufforderungen zu Hassreden sind bei Facebook verboten. Wer dagegen verstößt, kann sein Nutzerkonto verlieren. Außerdem können Nutzer auf Verstöße mit dem Button „Missbrauch melden“ andere Nutzer damit aufmerksam machen. Für andere Soziale Online Netzwerke gibt es ebenfalls Regeln. Kinder und Jugendliche sollten klar drauf hingewiesen werden, dass sie ihre Mitschüler nicht beleidigen oder schikanieren. Die Förderung von Medienkompetenz in Schulen hilft bei der Aufklärung. Das wichitgste ist:

Den Kindern immer wieder klar machen, das ihre Kommentare und Bilder bei Facebook trotz geschützer Freundeskreise eigentlich öffentlich sind – denn wenn man ein paar hundert „Freunde“ im Netz hat, was bei den meisten Kiddies üblich ist, dann verbreiten sich solche Sachen eben sehr schnell.

Leider werden aus Opfern häufig Tätern. Wird ein Mobbingopfer über Tage in Chatrooms schikaniert, beleidigt oder belästigt, werden Rachegedanken wach. Gerade über die sozialen Netzwerke werden Schüler aktiv.  Fotos werden bearbeitet, Videos gezielt geschnitten, um andere Personen peinlich darzustellen. Selbst bei One-Night-Stands ist heute niemand mehr sicher!  Heimliche Fotos und doofe Kommentare werden zum Lästern benutzt. Schlimm für die Opfer! Doch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Ist der Tatbestand der üblen Nachrede erfüllt, kann geklagt werden. Frühes Handeln ist erforderlich. Einträge können gelöscht werden, Urheber dingfest gemacht werden. Gut ist es, wenn die Jugendliche und Kinder früh ihre Eltern informieren.

Marion Ratenberg (80 Posts)

Hallo. Ich heiße Marion Ratenberg und bin Betreiberin dieses Blogs. Ich bin leidenschaftliche Mutter und genieße ein Teil meiner Freizeit beim Schreiben einige der Artikel für diesen Blog. Meine Hobbies und Interesse schließen u.a. die Erziehung meiner wunderbaren Kinder, Lesen, Fitness und die frische Luft ein. Über Ihre Kommentare oder Ihr Feedback freue ich mich immer. Verbesserungsvorschläge sind auch immer willkommen! Sie finden mich auch auf Google+: Google+


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