Kinder lernen schneller, aber am besten spielerisch. Was das Erlernen von Fremdsprachen angeht, heißt die Devise  je früher, desto besser. Ein Kind ist dazu in der Lage, eine Fremdsprache fließend vor dem Alter von 7 Jahren zu sprechen. Die Sprachwahrnehmung der Kinder ist dann noch aufnahmefähig für Aussprache und grammatikalische Strukturen eines Muttersprachlers. Diese Wahrnehmung verliert sich nach dem 11. Lebensjahr, weshalb es Erwachsenen deutlich schwerer fällt, eine Fremdsprache zu erlernen, als Kindern. Das Englisch lernen kann also gut und gerne spielerisch bereits im Kleinkindalter geschehen. Fremdsprachen werden am besten schon im Kindergarten angeboten. Allerdings sollte das Lernen noch ohne Erfolgsdruck geschehen, und auch das Lernen „auf der Schulbank“ eignet sich erst ab etwa dem achten Lebensjahr.

Frühe Einsteiger lernen auch weitere Fremdsprachen leichter
Je mehr ein Kind mit einer Sprache in Kontakt tritt, umso einfacher wird es. Lernt das Kind die erste Fremdsprache noch vor dem 7. Lebensjahr, ebnet sich auch der Weg für weitere Fremdsprachen. Tests haben ergeben, dass wenn Kinder bereits eine Fremdsprache sprechen, ihnen das Erlernen der 2. oder 3. Fremdsprache wesentlich leichter fällt.
Ein Erwachsener, welcher im frühen Kindsalter bereits Fremdsprachen erlernt hat, ist nicht auf eine bestimmte klangliche Aussprache und Silbentrennung gepolt, sondern hat gelernt, sich an neue Wörter und Klänge zu gewöhnen und diese im täglichen Sprachumgang zu verwenden. Somit wird eine fließende Aussprache erlangt.

Jedes Kind lernt individuell

Die Fähigkeit des Sprachenlernens ist auch abhängig von dem jeweiligen Charakter der Kinder. Ein scheues und schüchternes Kind wird weniger schnell dazu bereit sein, in der Fremdsprache einfach so “drauf los” zu sprechen. Ist es bereits in seiner Muttersprache eher unsicher, wird es sich auch beim freien Sprechen in der Fremdsprache zwangsläufig schwerer tun. Die Spracherziehung wird auch vom sozialen Umfeld der Kinder beeinflusst. Sind Vater oder Mutter englische Muttersprachler und haben diesbezüglich auch einen bilingualen Freundeskreis und Familie, sind die Chancen auf gute Englischkenntnisse des Kindes höher.

 

Marion Ratenberg (80 Posts)

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